Isselburg darf nicht vergessen werden

Stürmisch war es beim Ortsparteitag der Freien Demokraten in Isselburg am 9. Februar. Das lag nicht an politischen Differenzen, sondern vielmehr am Orkan „Sabine“. Die turbulenten Tage der FDP in Thüringen sprach FDP-Ortschef Kevin Schneider dann auch gleich zu Beginn seines Rechenschaftsberichts an: „Wir Freie Demokraten stehen in der demokratischen Mitte und lehnen jegliche Zusammenarbeit mit Extremisten ab, egal ob links oder rechts“.

In seinem weiteren Rechenschaftsbericht zog Schneider ein durchweg positives Fazit des vergangenen Jahres: „Wir haben 8 Mitglieder gewonnen und sind nun mit 32 Mitgliedern so stark wie noch nie. Und wir setzen in Isselburg die Inhalte,“ so Schneider weiter.

Scharfe Kritik übte Kevin Schneider am Kreis Borken bei der Nahverkehrsanbindung von Isselburg: „Von Isselburg-Heelden kommt man nach Wien, nach Amsterdam, nach München. Zur Haltestelle in Isselburg-Heelden kommt man aber nicht nach Anholt oder Bocholt. Der Kreis Borken muss Isselburg beim Baumwollexpress berücksichtigen. Derzeit bekommt man tatsächlich das Gefühl, dass für die Kreisverwaltung hinter Bocholt nichts mehr kommt.“

In Isselburg wollen die Freien Demokraten nach den Aussagen ihres Ortsverbandsvorsitzenden Bauland schaffen, sich für einen einzigen Verwaltungsstandort einsetzen und Fördermittel in die Stadt holen.

Erfolgreich seien in den letzten Jahren auch die Berlin-Fahrten gewesen, die stets auf Einladung des FDP-Bundestagsabgeordneten Karlheinz Busen erfolgen. Auch für 2020 sei wieder eine Fahrt geplant, die derzeit organisiert werde. Bei den Wahlen zum Vorstand wurden Kevin Schneider (Vorsitzender), Theo Nieland (stellv. Vorsitzender), Annemarie Möllmann (Schatzmeisterin) sowie Hermann Gebbing und Andreas Böggering (beide Beisitzer) jeweils einstimmig wiedergewählt.

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